Risserkennung mit Bildverarbeitung
Fehler früh erkennen – Qualität sichern
Materialfehler frühzeitig erkennen
und Ausfälle vermeiden
Risse gehören zu den kritischsten Fehlern in industriellen Bauteilen. Selbst kleinste Materialdefekte können die Stabilität, Funktion oder Sicherheit eines Produkts erheblich beeinträchtigen.
In vielen Fällen sind Risse jedoch schwer zu erkennen: sie sind sehr fein, treten unregelmäßig auf, unterscheiden sich stark in Form und Größe und sind abhängig von Material und Oberfläche.
Mit automatisierter Bildverarbeitung lassen sich solche Defekte zuverlässig erkennen – direkt im Produktionsprozess.
Die evoVIU Plattform ermöglicht eine flexible und robuste Risserkennung, die sowohl klassische Bildverarbeitung als auch KI-basierte Methoden kombiniert.
Warum Risserkennung so wichtig ist
Risse entstehen häufig durch:
- Materialspannungen
- Fertigungsfehler
- mechanische Belastung
- thermische Einflüsse
Werden diese Defekte nicht frühzeitig erkannt, kann das zu erheblichen Problemen führen:
- Ausfall von Bauteilen
- Qualitätsmängel
- Sicherheitsrisiken
-
Hohe Kosten durch
Nacharbeit oder Rückrufaktionen
Eine zuverlässige Risserkennung ist daher ein zentraler Bestandteil moderner Qualitätskontrolle.
Herausforderungen bei der Risserkennung
Die Erkennung von Rissen stellt hohe Anforderungen an Vision-Systeme.
Typische Herausforderungen sind:
- sehr feine Strukturen
- geringe Kontraste
- variierende Lichtverhältnisse
- reflektierende Oberflächen
- unterschiedliche Materialeigenschaften
Klassische Bildverarbeitung stößt hier oft an Grenzen, insbesondere wenn Risse unregelmäßig oder schwer definierbar sind.
Durch den Einsatz von KI kann die Erkennung deutlich robuster gestaltet werden.
Risserkennung mit evoVIU
Trigger
Ein Ereignis startet den Vision-Workflow, z.B. Hardware-Signal einer Maschine, einen Sensore, einen Zeittrigger oder einen externen
API-Aufruf.
Bildaufnahme
Die Kamera erfasst das Bauteil oder die Oberfläche.
Je nach Anwendung können verschiedene Bildquellen verwendet werden: industrielle Kameras, externe Bildsysteme oder gespeicherte Referenzbilder.
Bildanalyse
Die Analyse kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: Klassische Bildverarbeitung: Kontrastverstärkung, Kantenanalyse, Filter zur Hervorhebung feiner Strukturen. KI-basierte Analyse: Anomalieerkennung, Segmentierung von Defektbereichen, Mustererkennung.
Bewertung
Das System bewertet das Ergebnis, beispielsweise: OK / NOK, Größe des Risses, Position des Defekts, Schweregrad der Abweichung.
Reaktion
Je nach Ergebnis können verschiedene Aktionen ausgelöst werden: Ausschleusen fehlerhafter Bauteile, Weitergabe an Maschinensteuerungen, Dokumentation von Fehlern oder Speicherung von Bildern für Analysezwecke.
Typische Anwendungen
der Risserkennung
Rekonstruierende OCR wird in vielen industriellen Anwendungen eingesetzt.
Kunststoffindustrie
- Spannungsrisse in Kunststoffteilen
- Defekte durch Fertigungsprozesse
- Beschädigungen an Spritzgussteilen.
Automotive
- Risse in sicherheitsrelevanten Bauteilen
- Qualitätsprüfung von Komponenten
- Überwachung von Produktionsprozessen
Schweißverbindungen
- Risse in Schweißnähten
- Materialfehler an Verbindungsstellen
- Qualitätskontrolle von Schweißprozessen
Vorteile der automatisierten Risserkennung
Der Einsatz von Bildverarbeitung für Risserkennung bietet mehrere Vorteile.
Frühe Fehlererkennung
Risse werden direkt im Produktionsprozess erkannt.
Hohe Präzesion
Auch feine und schwer sichtbare Defekte können identifiziert werden.
Robuste Analyse
Durch den Einsatz von KI können auch komplexe und unregelmäßige Fehler erkannt werden.
Integration in Produktionsprozesse
Ergebnisse können direkt an Maschinensteuerungen oder IT-Systeme übermittelt werden.
Kombination aus klassischer Vision und KI
evoVIU kombiniert klassische Bildverarbeitung mit KI-basierten Methoden.
Das ermöglicht:
- zuverlässige Erkennung definierter Fehler
- flexible Analyse komplexer Defekte
-
Anpassung an unterschiedliche Materialien
und Oberflächen
Diese Kombination macht die Risserkennung besonders leistungsfähig und anpassbar.